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Geschichte Dubrovnik

Dubrovnik

 

Die Ursprünge der Stadt lassen sich erst im 7. Jahrhundert historisch belegen, da die Zeit davor nicht durch Niederschriften festgehalten wurde, sondern nur durch mündliche Überlieferungen und Legenden existiert. Im allgemeinen Umbruch der Völkerwanderung ließen sich die Slawen auf der kleinen, heute von den Altstadtmauern umgebenen Insel Rausa nieder und gründeten am Fuße des Berges Srd die Siedlung Dubrava. Beide Orte wuchsen im Laufe der Zeit zu einer florierenden Seehandelsstadt zusammen, die den Namen Ragusa erhielt.

In der Zeit vom 14. bis zum beginnenden 17. Jahrhundert erlebte die Stadtrepublik Ragusa ihre Blütezeit als Handelszentrum und Mittelpunkt für Wissenschaften, Kunst und Kultur. Das verheerende Erdbeben im April 1667 forderte nicht nur viele Todesopfer, auch wurden große Teile der mittelalterlichen Bausubstanz zerstört. Nach jahrzehntelangem mühsamem Wiederaufbau fand die Stadt erst im 18. Jahrhundert zu ihrer ursprünglichen Pracht zurück.

Im Jahr 1808 eroberte Napoleon mit seinen Truppen Ragusa und löste die Stadtrepublik auf. Nach dem Wiener Kongress 1815 hatten die Habsburger das Sagen, die der Stadt den heutigen Namen Dubrovnik gaben und erste touristische Aktivitäten begründeten. 1918 kam Dubrovnik zu Jugoslawien und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der beliebtesten Reiseziele für Besucher aus ganz Europa. Im Bürgerkrieg wurde die Stadt zwischen 1991 und 1992 von starkem serbischem Artilleriebeschuss schwer beschädigt. Doch der rasche Wiederaufbau nach Kriegsende sowie der Ausbau touristischer Infrastruktur machte Dubrovnik bald wieder zum begehrtesten Urlaubsziel in Dalmatien.


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